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im BaumRingeBonsai

Was hat Yoga mit der Kunst der Bonsais zu tun?

Das japanische Wort bonsai hat seine Wurzeln in der chinesischen Kunst und besteht aus den beiden Wörtern bon „Schale“ und sai„Pflanze“. Bonsai meint zunächst nichts andres als „Pflanze in einer Schale“ – und meint doch soviel mehr. Es ist eine Tradition, die auf jahrtausendealten Gedanken über das Leben in seiner idealen Form und Bestimmung hindeutet. Gleichzeitig ist es das Leben selbst, in eine Miniatur gegossen. Nach altem chinesischen Verständnis meint es die Kunst, eine Harmonie  zwischen den Naturelementen, der belebten Natur und dem Menschen in miniatursierter Form darzustellen.

Wenn wir diese winzigen Pflanzen, sorgsam gezogen und gepflegt in ihrer Schale, betrachten, dann sehen wir die Essenz des Lebens. So klein ein Bonsai auch ist, so wahrhaftig ist er. In seiner äußeren wie inneren Form. Mag er auch noch so stilisiert erscheinen, so ist er doch sich ständig verändertes, sich wandelndes Leben. Er wächst, er blüht, er atmet. Was Urwälder in ihren unermesslichen Dimensionen erschaffen, vollbringt auch diese idealisierte Form in unseren Gärten: Sie erinnert uns daran, dass zum Leben fünf Elemente gehören: Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther.

In jedem Baum, dem du begegnest, tritt dir das Prinzip der fünf Elemente entgegen: Die Erde, auf sie wachsen, ist der Boden, der dich trägt. Das Wasser, das du bist, wird durch ihre Wurzeln gefiltert. Das Feuer – gemeint ist hier das Sonnenlicht – lässt den Baum wie alles Leben auf dieser Erde erst wachsen. Die Luft, die du atmest, wird im Prozess der Photosynthese gefiltert. Ohne Pflanzen – ohne Bäume – gäbe es keinen Sauerstoff, den du atmen könntest. Gäbe es nicht deinen Atem und das Kohlendioxid, das du mit jedem Ausatmen freigibst, könnte der Baum nicht seine Photosynthese vollziehen. Mensch und Baum leben in einer Symbiose. Der Äther letztlich steht für den Raum, der uns umgibt. Es ist jener Raum, in den die Wurzeln in die Tiefe ragen und die Krone des Baums in den Himmel. Es ist derselbe Raum, den du betrittst, wenn du im Yoga deine wahre Größe findest. Du schlägst Wurzeln und wächst in den Himmel. Aus gutem Grund gibt es eine Yoga-Haltung, die genau dieses Prinzip symbolisiert. Auf Sanskrit trägt diese Haltung den Namen „Vrikshasana“. Auf Deutsch: der Baum.

Yoga unter Bäumen ist etwas Wunderbares. Wer sich tiefer auf diesen Gedanken einlässt, wird erkennen, dass hier die Idee des Bonsais mit der Idee des Yoga auf eine besondere Weise harmoniert. Die „Pflanze in der Schale“ als Essenz dessen, was ein Baum sein kann, fokussiert unser Handeln auf das Wesentliche. Da ist nichts mehr, was dich stören könnte. In Gegenwart der Idee des Bonsais klärt sich der Blick auf das Wesentlich. Auf dich, auf deinen Atmen, auf dein Sein. Auf dein Yoga.

Was findest du bei uns – und was nicht?

Yoga in kleinen Gruppen (maximal 7 Teilnehmende)
Authentisches, humorvolles und kraftvolles Yoga für Anfänger wie Fortgeschrittene
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Wer ist deine Yoga-Lehrerin?

Dinah Ringe begleitet Menschen seit 2008 auf ihrem Weg zu innerer Freiheit und Ruhe. Frisch von der Universität, war der diplomierten Wirtschafts- und Arbeitsjuristin schnell klar, dass ihr Herz mehr für Menschen als für Aktendeckel schlägt. Sie erweiterte ihren Horizont, wurde Reittherapeutin und darauf aufbauend Systemische Einzel-, Paar und Familientherapeutin. Heute arbeitet sie für einen freien Hamburger Träger in der Eingliederungshilfe und begleitet Menschen durch psychische Krisen.

Seit 2010 praktiziert sie selbst intensiv Yoga und experimentiert mit den unterschiedlichsten Stilen. Ihren Mentoren Mike Erler sowie Irina und Valentin Alex verdankt sie einen tiefen Einblick in die Vielfalt des Yoga und in die Einzigartigkeit jeder Persönlichkeit dahinter. 2021 hat sie die 200h-Lizenzierung der Yoga Alliance (RYT 200) abgeschlossen. Ihr Stil ist von Leichtigkeit, Humor und Klarheit getragen. Frei nach dem Motto: „Werde, wer du bist.“